Überleben am Rand der Todeszone
Überleben am Rand der Todeszone
von Regina Marunde
Deutsche Expedition kämpft um Aufmerksamkeit für das Schicksal der HIV geborenen Kinder
Mit der Besteigung des 6.959 Meter hohen Andengipfels Aconcagua, verdeutlichen zehn Alpinisten aus dem Team Joachim Franz das Problem der stetig zunehmenden Zahl an Kindern, die bereits bei der Geburt mit dem Aids-Virus infiziert werden. Die im Dezember zum Gipfel aufbrechende “child – aids awareness expedition 2006″ will mit ihrer Aktion dazu beitragen, das konkrete Konzepte und entsprechende Hilfsaktionen das Los dieser Kinder erleichtern. Ein weiteres Ziel ist, über Aufklärung die Zahl der Mutter-Kind–Infektionen zu senken.
Ungeborene Leben in den Mittelpunkt
“Kinder und Jugendliche müssen beim Kampf gegen Aids weltweit in den Mittelpunkt gestellt werden”, das sagt die deutsche UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis. Wir meinen, dass auch das ungeborene Leben in den Mittelpunkt gestellt werden muss, deshalb werden wir in diesem und in den kommenden Jahren diese Themen in den Mittelpunkt der neuen “aids awareness expedition” stellen.
Aktion mit weltweiter Aufmerksamkeit
Die Berlinerin Regina Marunde wird erneut mit dem Wolfsburger Expeditionssportler und Aids-Aktivisten Joachim Franz, und acht weiteren Teammitgliedern zu einer aids awareness expedition aufbrechen. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Regina Marunde dem Team angeschlossen und mit diesem die Panamericana – in 35 Tagen 23.000 km mit dem Fahrrad von Alaska bis Feuerland – bewältigt. Auch dieses Mal soll die Aktion zu weltweiter Aufmerksamkeit verhelfen. Nationale und internationale Institutionen stehen hinter dieser bereits fünften Aids-Aufklärungs-Expedition.
Auf den höchsten Berg Amerikas
Bei der am 24. November 2006 beginnenden “child aids awareness expedition” werden die Bergsteiger am 01.Dezember, dem Welt-Aids-Tag, beginnen, ein 3x 2,5 Meter hohes Banner auf den Aconcagua, den höchsten Berg Amerikas (6.959 hm) zu bringen. Dort am Rand der Todeszone wird die Aktion per Gipfelbild seinen Höhepunkt erfahren.
Die Botschaft der Expedition: Das Leben muss nicht positiv beginnen!