Die Paten der Panamericana
Die Paten der Panamericana
von Regina Marunde
Für die “pan americana aids awareness expedition 2005″ – eine Charity-Radsport-Veranstaltung entlang der legendären “Pan Americana” zugunsten von Opfern der Immunschwächekrankheit treten hochkarätige Paten ein.
So übernahm beispielsweise Sir Elton John im Juli 2005 die Patenschaft für die “pan americana-aids awareness expedition” auf internationaler Ebene.
Der in den USA lebende britische Popstar im Adelsstand, der mit der “Elton John Aids Foundation” selbst eine schlagkräftige Organisation geschaffen hat, betonte bei der “Amtsübernahme”: “Almost 40 million people worldwide are living with HIV/AIDS which has resulted in this disease becoming the greatest health issue the world facers in the 21st century. I am especially pleased that, on your journey down the world’s longest road, you are drawing attention to a particularly vulnerable group – young street children. May I wish you and your team the best of luck and every success.
Lesen Sie weitere Stimmen prominenter Fürsprecher zu der Expedition.
Aus dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziales
Ihr persönliches Engagement wird viele Menschen und insbesondere die jungen, die von HIV/AIDS besonders gefährdet sind, ermutigen, sich mit ihrem eigenen Verhalten auseinander zu setzen. HIV/AIDS ist eine Krankheit, die vermeidbar ist, wenn jeder Einzelne sein Risikoverhalten überprüft und sich seiner Verantwortung für sich selbst und andere bewusst wird. Die sportliche Herausforderung, 23.000 Kilometer mit dem Fahrrad auf der “längsten Straße der Welt” zu fahren, wird – so hoffe ich – ein Zeichen setzen, dass Abenteuer und Engagement für die Gesellschaft sich sinnvoll ergänzen zu können. Ich hoffe, dass viele Jugendliche in den Ländern, die sie durchqueren werden, sich von Ihrem Beispiel inspiriert fühlen, sich anzustrengen, damit es anderen und damit auch ihnen selbst besser geht.
Mit besten Wünschen für ein gutes Gelingen der Expedition und freundlichen Grüßen
Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit
Aus dem Bundestag
Joachim Franz leistet mit seinen ungewöhnlichen Aktivitäten einen unschätzbaren Beitrag, um das Interesse am Thema Aids zu wecken. Wer einmal seinen Berichten gelauscht hat, wird nie wieder vergessen: HIV ist eine globale Gefahr, die jeden von uns treffen kann. Ich freue mich, dass ich in meinem Wahlkreis Helmstedt – Wolfsburg jemand mit soviel Zivilcourage wie Joachim Franz lebt. Ich schätze die Willensstärke, die er bei der Ausführung seiner Projekte und somit bei dem Kampf gegen AIDS an den Tag legt. Ich kenne Joachim Franz schon lange persönlich und habe seine sehr disziplinierte Wandlung zum Extremsportler von heute verfolgt. Menschliche Solidarität steht für ihn an erster Stelle. Ich bin begeistert, dass er seine Leidenschaft für außer-gewöhnliche sportliche Aktivitäten mit dem Kampf gegen den tödlichen Virus verbunden hat.
Ich wünsche Joachim Franz und dem Team auf der 24.000 Kilometer langen “4. aids awareness expition” alles Gute, viel Ausdauer und dass wir sie gesund und munter wieder zu Hause begrüßen können.Herzliche Grüße, verbunden mit einem sportlichen “Hals und Beinbruch”
Hans-Jürgen Uhl, MdB
Aus der Medizin – Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer
Aids ist eine der größten Geißeln der Menschheit und bedroht uns alle zunehmend. Seit zwanzig Jahren, seitdem ich mich erstmals mit dieser Krankheit öffentlich auseinandergesetzt habe, sind leider viele Millionen Menschen verstorben. Gerade in den ärmsten Ländern der Erde nimmt Aids weiter zu, vor allem auch bei Kindern!Intensive Kampagnen zur Aufklärung in allen Ländern der Erde sind notwendig. Dafür braucht es Zeit, Geld und leidenschaftliches Engagement. Hohe Geschwindigkeit und Geld benötigt die Forschung, um schnellstmöglich ein wirksames Medikament für die Betroffenen verfügbar zu haben. Und – was meistens vergessen wird – genügend nahrhafte Ernährung, um die Abwehrkraft der Bevölkerung zu stärken.Vor allem brauchte es immer wieder den persönlichen Einsatz vieler Menschen weltweit. Prominente könnten hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Ich unterstütze deshalb dieses langjährige leidenschaftliche Projekt “Kampf gegen Aids” von Joachim Franz. Seine Idee, jetzt in den verschiedenen Ländern entlang der Panamericana mit einem spektakulären Fahrrad-Marathon und gezielten Pressekonferenzen auf die spezifische AIDS-Situation in den jeweiligen Ländern aufmerksam zu machen und konkrete Aufklärungs- und Hilfsangebote zu leisten, ist nicht nur hervorragend. Sie muss vor allem dringend von vielen tatkräftig unterstützt werden.
Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer
Langjährige Partnerschaft – IG Metall Wolfgang Schulz
Seit etlichen Jahren macht der Extremsportler Joachim Franz mit stets neuen spektakulären Aktionen auf das Weltproblem Aids aufmerksam.Zuletzt durch eine Aufsehen erregende Bergbesteigung in Kirgystan, deren Ziel es war, die Aufstellung einer riesigen Aidsschleife als Mahnmal gegen die globale Seuche in der eisigen Höhe von 7500 m.Er und sein Team erreichten diese extreme Höhe in allerletzter Minute.Wir als IG Metall Wolfsburg unterstützen seit vielen Jahren Joachim Franz aktiv als einen der Unseren bei seinen humanitären Projekten abseits jeglicher Kommerzialität und freuen uns, ihn auch bei seiner neuesten aids-awareness-expedition wieder solidarisch begleiten zu dürfen.
Hier mehr zur Expedition
Vom Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG
“Ich bin sehr gern einer der Paten für die aids awareness expedition 2005, weil ich meine, dass heutzutage Menschen ” insbesondere jünger Menschen ” zunehmend nur auf ungewöhnliches Weise und durch ausgefallene Aktionen für karitative Ideen begeistert werden können. Und ich halte das Ziel der aktuellen Expedition, den präventiven Gedanken nach Lateinamerika zu tragen, für besonders wichtig, da sonst auch dort wie in Asien und Afrika eine epidemische Ausbreitung von Aids droht.”
Bernd Osterloh.